Basische Limonade

Zutaten:
3 Zitronen
2 kleine Orangen
1/2 TL Backnatron
1 1/2 EL – 3 EL Agavendicksaft (abschmecken!)
1 Prise Vanillepulver
½ TL gemahlene Orangenschale
0,7 Liter levitiertes Wasser (= belebtes, zB Granderwasser) oder St. Leonhards Quellwasser ohne Kohlensäure

Zubereitung:
Zitronen und Orangen auspressen. Den Saft durch ein Teesieb gießen. Das Sieb entfernt störende Fruchtfleischanteile. Saft mit den übrigen Zutaten vermischen. Backnatron erst am Schluss zugeben, rühren, trinken!

MAHLZEIT!

 

Wissenswertes für dich: 

Dies entspricht der Urform der Limonade. Erfunden hatte sie der Naturheilkundler Friedrich Eduard Blitz schon im Jahre 1880. Bilz hatte erkannt, dass Orangen sehr mineralstoffüberschüssig sind. Durch das Trinken reinen Orangensaftes, wird eine Reinigung hervorgerufen, die bei sehr verschlackten Menschen gefährlich werden kann, wenn sie nicht genug trinken. Bei der Limonade wird zum Saft gleich das Wasser gegeben.

Damit sich das Getränk eine Weile hält, muss man die Fruchtsäuren neutralisieren, solange sie noch organisch sind. Hier kommt das Backnatron ins Spiel. Das so erzeugte Getränk war bis zu drei Tagen haltbar und wurde als Fassbrause verkauft. Es entstehen die charakteristischen Bläschen, die Limonade so unverwechselbar machten.

Jeder Mensch besteht zu einem überwiegenden Teil aus Flüssigkeit. Ob eine Flüssigkeit basisch oder sauer ist, lässt sich mit der pH-Skala messen. Sie reicht von 0 (sauer) bis 14 (basisch). Je saurer eine Flüssigkeit ist, desto niedriger ist ihr pH-Wert. Je basischer sie ist, desto höher ist auch ihr pH-Wert. Alles, was zwischen 7 und 14 liegt, gilt als basisch.

Jedes Nahrungsmittel wird im Körper verstoffwechselt. Und zwar entweder sauer oder basisch. Treffen Säuren und Basen im Körper aufeinander, neutralisieren sie sich gegenseitig. Neutralisierte Basen werden problemlos ausgeschieden, während sich neutralisierte Säuren als Schlacken im Körper anreichern und die Gesundheit negativ beeinträchtigen können. Schlacken äußern sich auf vielfältige Weise: Müdigkeit und Erschöpfung, ein ungesund erscheinendes Äußeres, chronische Erkrankungen wie Rheuma oder Arthritis oder sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen können durch Übersäuerung begünstigt werden.
Zu den basenbildend genannten Lebensmitteln gehören zum Beispiel Kartoffeln, Gemüse, Blattsalate, Obst und Trockenfrüchte. Zu den säurebildend genannten Lebensmitteln zählen Eiweißlieferanten wie Fleisch, Wurst, Fisch, Käse, Eier.

Das Rezept ergibt etwa einen Liter Limonade.