Osteoporose ist eine Krankheit, die oft lange unbemerkt bleibt und fatale Folgen mit sich ziehen kann. Vor allem Frauen nach dem Wechsel sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt. Was genau ist Osteoporose? Was sind die Risikofaktoren und wie kann man sich präventiv davor schützen?

Osteoporose ist eine Krankheit, die oft lange unbemerkt bleibt und fatale Folgen mit sich ziehen kann. Vor allem Frauen nach dem Wechsel sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt. Was genau ist Osteoporose? Was sind die Risikofaktoren und wie kann man sich präventiv davor schützen? Wir haben die Antworten für euch.

Unter Osteoporose versteht man eine Skeletterkrankung. Knochenmasse, Knochendichte und Qualität der Knochen lassen dabei nach – die Folge: Brüchigkeit. Schon ein kleiner Unfall kann bei einer an Osteoporose leidenden Person zu einem groben Knochenbruch führen. In Österreich sind rund 750.000 Menschen an Osteoporose erkrankt, davon sind mehr als 600.000 Frauen im Alter über 50.

 

Primäre und Sekundäre Osteoporose

Man kennt zwei Formen der Osteoporose. Die erste, also primäre, kommt vor allem durch Östrogenmangel, wie etwa während der Wechseljahre, zustande und hat mit dem natürlichen Alterungsprozess der Knochen sowie mangelnder Kalzium- und Vitamin D Zufuhr zu tun (einen ausführlichen Artikel über Vitamin D findet ihr in unserem Newsletter vom Dezember 2018). Die zweite, sekundäre Form entsteht als Folge bestimmter Erkrankungen oder Medikamente, die den Stoffwechsel der Knochen negativ beeinflussen.

 

Risikofaktoren, erste Anzeichen und Prävention

Weil sich die Krankheit schleichend und somit unbemerkt und über Jahre hinweg entwickelt, ist sie gerade deshalb besonders gefährlich. Doch man ist ihr nicht hilflos ausgesetzt: Genetik, Lebensstil, Hormonschwankungen, hormonelle Krankheiten und Medikamenteneinnahme sind ausschlaggebende Faktoren für eine Erkrankung an Osteoporose. Frauen sind generell einem höheren Risikofaktor ausgesetzt, als Männer. Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, zu wenig Bewegung oder Vitamin D Mangel erhöhen die Gefahr zusätzlich, daran zu erkranken.

Ebenso gelten eine Schilddrüsenüberfunktion, zu seltene oder ausbleibende Regelblutungen und Medikamente, wie Antiepileptika, Glitazone, Immunsuppressiva oder Chemotherapeutika als Risikofaktoren.

Erste Anzeichen für eine Erkrankung an Osteoporose sind Abnahme der Körpergröße, Rückenschmerzen und letztendlich Knochenbrüche.  Wer seine Knochen schützen möchte, kann mit knochenfreundlicher Ernährung – sprich vollwertige Lebensmittel, da diese viel Kalzium-, Magnesium- und Vitamin D enthalten – und regelmäßiger körperlicher Aktivität vorbeugen. Ein richtiges Wunderwerk, um die Knochen stark zu halten, ist übrigens der Schwungstab. Mit ihm trainiert man die Tiefenmuskulatur, die besonders wichtig für die Knochenstützung ist.

 

Erfahrungsbericht: Angelika

Angelika Steinwender trainiert seit sechs Jahren in unserem Club und leidet an Zöliakie, sprich Glutenunverträglichkeit. Diese Krankheit hat bei ihrer Osteopenie – die Vorstufe von Osteoporose – ausgelöst. Seit zehn Jahren ist sie nun in Behandlung. Als sie vor kurzem nach fünf Jahren zum ersten Mal wieder zur Kontrolluntersuchung ging, haben sich ihre Werte unglaublicher Weise nicht verändert, obwohl sie nicht die ihr empfohlenen Medikamente eingenommen hat. Als sie dem Arzt erzählte, dass sie regelmäßig im Fitnessstudio trainiere, „hat er mir gesagt, dass Training das Beste ist, was man machen kann. Weil durch den Muskelaufbau die Knochendichte steigt. Die gesunde Ernährung und der regelmäßige Sport haben mich ohne Medikamente zu dieser gigantischen Leistung gebracht.“ Angelika ist mindestens vier Mal in der Woche im Club, betreibt Ausdauer- sowie Zirkeltraining. Der Arzt hat ihr geraten, auf jeden Fall so weiter zu machen:

„Sport ist das Beste, das man gegen Osteopenie und Osteoporose machen kann!“

Wenn die Muskeln gestärkt sind, können sie das Skelett besser stützen und den Knochenaufbau somit fördern.

Achtet also auf regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. So könnt ihr eurer Gesundheit nicht nur in Bezug auf Osteoporose einen großen Gefallen tun.

Und vielleicht legt ihr das ein oder andere Mal eine kleine Schwungstabeinheit ein, wenn ihr bei uns im Club seid!