Ein gut trainierter Körper ist die Voraussetzung für ein langes, schmerzfreies Leben. Dabei ist es wichtig stets Balance zu bewahren – indem man seine Mitte stärkt: Den Beckenboden.

Ein gut trainierter Körper ist die Voraussetzung für ein langes, schmerzfreies Leben. Dabei ist es wichtig stets Balance zu bewahren – indem man seine Mitte stärkt: Den Beckenboden.

Beckenbodenübungen sind einfach und werden daher auch einfach vernachlässigt. Dennoch sei jeder Frau ans Herz gelegt, dem Beckenboden mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Immerhin befindet er sich sozusagen in der Mitte des Körpers, verbindet Ober- und Unterkörper miteinander. Ein gut gestärkter Beckenboden ist so gesehen die beste Voraussetzung für eine gute Körperhaltung. Beim Beckenbodentraining handelt es sich um simple Übungen, die im Stehen, Liegen und sogar im Büro durchgeführt werden können.

 

Vielfältige Aufgaben

Der Beckenboden ist eine horizontale Muskelplatte im unteren Becken. Sie breitet sich vom Schambein bis zum Kreuz- und Steißbein sowie seitlich an den Sitzbeinhöckern aus. Die kleinen Öffnungen, die den Beckenboden durchziehen, sind Enddarm, Harnröhre und Scheide. Der Beckenboden übernimmt zahlreiche Schlüsselfunktionen im Körper. Er stützt etwa die Organe in Bauch und Becken, übernimmt die Kontrolle über die Schließmuskulatur des Enddarms und der Harnröhre und schützt vor hohem Druck im Körper: etwa wenn wir erkältet sind und ständig Husten und Niesen müssen. Daraus lässt sich schließen, dass ein schwacher Beckenboden in vielen Situationen ungemütlich werden kann. So wird etwa die Entstehung von Inkontinenz von Harn und Stuhl begünstigt. Menschen mit Übergewicht oder einer schlechten Körperhaltung sind besonders gefährdet, unter einem schwachen Beckenboden zu leiden. Außerdem schwächt eine Geburt seine Funktionen.

 

Wann sollte der Beckenboden trainiert werden?

Insbesondere sollte – wie eben erwähnt – vor und nach einer Geburt, bei Blasen- und Darmschwäche, Übergewicht, Fehlhaltung, Gebärmuttersenkung, Bindegewebsschwächen und nach Operationen im Beckenbereich der Beckenboden gestärkt werden, um beste Genesung zu gewährleisten. Doch am besten ist es, gar nicht so lange zu warten, bis man Beschwerden hat, Prävention heißt das Zauberwort. Wer früh beginnt, regelmäßig Beckenbodenübungen in sein Training einzubauen, der ist am besten Weg bis ins hohe Alter von der Mitte heraus gut gestützt und sicher durchs Leben zu gehen.

 

Aller Anfang…

…ist schwer, heißt es. Aber nicht bei uns! Hier ein kleiner Tipp, um zu beginnen: Konzentriert euch darauf, eure Beckenbodenmuskulatur bewusst wahrzunehmen und konkret eure Aufmerksamkeit dahin zu steuern. Ihr spürt eure Beckenbodenspannung an Damm und in der Scheide. Am einprägsamsten ist das Erspüren des Beckenbodens beim willentlichen Unterbrechen des Harnstrahls.

Gezielte Übungen, um diesen Muskelbereich zu trainieren und eure Balance zu finden, bekommt ihr einmal wöchentlich bei unserem Beckenbodentraining-Zusatzprogramm, hier findet ihr den Link zu den aktuellen Terminen: Kursplan Herbst/Winter

Natürlich erhaltet ihr auch immer die beste Beratung bezüglich dieses Themas bei uns im Club!