Das Sanskrit Wort ‚Yoga’ bedeutet ‚Vereinigung’ und steht für eine aus Indien stammende philosophische Lehre geistiger und körperlicher Übungen. Die Yogapraxis kennt viele verschiedene Formen; angefangen von Mediations- über Atemtechniken bis hin zu den Asanas – den bekannten Yogaposen.

Yoga. Es begegnet uns zurzeit ständig und überall. Doch was genau hat es mit diesem Trend auf sich? Was ist Yoga überhaupt und warum spielt es plötzlich eine Rolle in der Fitnessszene? 

Das Sanskrit Wort ‚Yoga’ bedeutet ‚Vereinigung’ und steht für eine aus Indien stammende philosophische Lehre geistiger und körperlicher Übungen. Die Yogapraxis kennt viele verschiedene Formen; angefangen von Mediations- über Atemtechniken bis hin zu den Asanas – den bekannten Yogaposen. Yoga soll traditionell Seele und Körper vereinigen und zur Selbsterkenntnis führen.

Körper und Geist in Einklang

Yoga bringt Körper, Geist und Seele in Einklang, sorgt, gepaart mit einem bewussten Atemrhythmus für Tiefenentspannung. Dabei werden unsere Vitalität sowie unsere innere Gelassenheit angeregt. Das Zusammenspiel von Körperhaltungen, Bewegungsabläufen, Konzentrationspunkten, Mantras und Atmungstechniken vereinigt nach traditioneller Auffassung spirituelle Elemente und stimuliert damit unsere Lebensenergie.

Yoga hat einen nachweislich positiven Einfluss auf unsere psychische und physische Gesundheit. Es kann verschiedene Krankheitsbilder, wie etwa Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, Ängste, Depressionen, sowie chronische Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen lindern. Doch auch ohne Beschwerden trägt Yoga zur Erhaltung der geistigen und körperlichen Gesundheit bei.

Achtung: Natürlich ist Yoga nicht das Allheilmittel für jeden. Nur wer es wirklich genießen und leben kann, wird von den positiven Auswirkungen profitieren. Ihr solltet euch zu nichts zwingen, bloß weil es angeblich die Lösung für alles ist.

 

Yoga als Fitnesstrend?

In Europa und Amerika wurde die traditionelle Yogapraxis allerdings in den vergangenen Jahren immer mehr zu einer rein auf körperliche Anstrengung beschränkte Bewegungsform, die sich sogar zu einem Fitness-Trend entwickelt hat. Dies hat freilich wenig mit der Urform des Yoga zu tun und verfehlt den zugrundeliegenden Sinn komplett – nämlich die Vereinigung von Körper und Geist. Die traditionelle, indische Yogalehre ist viel komplexer als die westliche Variante und lässt niemals den geistig-seelischen, aber natürlich auch nicht den körperlichen Aspekt außer Acht.

 

Innere und äußere Stärke

In den Asanas trainieren wir Kraft, Flexibilität, Gleichgewicht und Muskelausdauer. Dadurch werden Muskeln, Sehnen, Bänder, Blut- und Lymphgefäße sowie die Rückenmuskulatur gestärkt und damit unsere Körperhaltung verbessert. Weil aber auch bei Yoga einiges falsch gemacht werden und somit sogar eher Schaden als Nutzen zufügen kann, sollte es immer unter Anleitung eines qualifizierten Yogis oder einer Yogini (Yogalehrer bzw. Yogalehrerin) ausgeführt werden.

 

Ab März werdet auch ihr bei uns im LadyFit die Möglichkeit haben, gemeinsam Yoga zu praktizieren und von der beruhigenden, stresslindernden Wirkung zu profitieren. Miriam, die den Februar in Indien für eine Yogalehrerausbildung verbringt, wird mit Atemübungen, Mediation und Asanas für eure inneren und äußeren Ausgleich sorgen und euch zugleich dabei helfen, mit euch selbst in Einklang zu kommen und damit euren Mitmenschen und eurer Umwelt positiver zu begegnen.

 

Übrigens: Seit dem ersten Dezember 2016 gilt Yoga als immaterielles Weltkulturerbe!