Gerade im Winter spielt das Sonnenvitamin eine besonders große Rolle. Denn während es sogar im Sommer in unseren Breitengraden schwer ist, ausreichend Vitamin D aufzunehmen, ist es im Winter beinahe unmöglich.

Warum Vitamin D so wichtig ist

Gerade im Winter spielt das Sonnenvitamin eine besonders große Rolle. Denn während es sogar im Sommer in unseren Breitengraden schwer ist, ausreichend Vitamin D aufzunehmen, ist es im Winter beinahe unmöglich. Der Großteil der österreichischen Bevölkerung leidet an einem Mangel an Vitamin D, was zu schwerwiegenden Folgen führen kann. Darum sollte keiner von uns – unabhängig von Alter, Geschlecht und Ernährung – auf eine Vitamin D-Zufuhr durch Supplemente verzichten. Wir haben einen kleinen Überblick für euch, für was das Sonnenvitamin überhaupt zuständig ist, warum es so wichtig ist und was passiert, wenn man zu wenig davon bekommt.

 

Wozu braucht der Körper Vitamin D?

Vitamin D sorgt im Körper dafür, Knochen und Zähne gesund zu halten und das Risiko von verschiedenen Krankheiten, bzw. jenen Krankheiten, die erst durch einen Mangel an Vitamin D zustande kommen, zu senken. Hauptquelle für Vitamin D ist die Sonne, da wir in Österreich allerdings nur eine kurze Zeit im Jahr genug Sonneneinstrahlung haben, um das Vitamin aufzunehmen, leiden über 60% unserer Bevölkerung an einem starken Mangel an Vitamin D. Übrigens: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verhindert die Aufnahme von Vitamin D und enthält noch dazu oft giftige Stoffe. Die gute Nachricht: Ein hoher Vitamin D-Spiegel senkt das Risiko, an Krebs zu erkranken, um 77 Prozent.

 

Was passiert bei einem Mangel?

Folgen eines Vitamin D Mangels sind ständige Müdigkeit, Gereiztheit, Nervosität, unerholsamer und unruhiger Schlaf, Kopfschmerzen, Muskelzucken, Gelenkschmerzen und Schwindel. In späterer Folge können Depressionen auftreten und der Hormonhaushalt kann schwer aus dem Gleichgewicht geraten. Kinder mit Vitamin D Mangel, können unter Wachstumsschmerzen, Atemwegsinfektionen und mangelnder Konzentrationsfähigkeit sowie geringer Leistungsfähigkeit leiden.

 

besonders gefährdet?

Speziell gefährdet an einem Vitamin D Mangel zu erkranken sind ältere Menschen, da sie grundsätzlich weniger Zeit in der Sonne verbringen. Bei Schwangeren, chronisch Kranken, Krebskranken und stark gestressten Menschen ist eine Supplementation von Vitamin D essenziell, sie benötigen einen höheren Spiegel als der Durchschnitt. Frauen in den Wechseljahren laufen Gefahr, an Brustkrebs oder Osteoporose zu erkranken und Knochenbrüche zu erleiden; auch hier wirkt eine Supplementation mit Vitamin D stark entgegen.

Wer sich regelmäßig bewegt, tut also nicht nur für die physische Gesundheit etwas, sondern sorgt sich auch um das psychische Wohlbefinden. Menschen, die an psychischen Krankheiten leiden, können ihre Symptome lindern und unter Umständen sogar heilen. Darum: nehmt psychische Krankheiten ernst, egal ob sie euch oder euch nahestehende Personen betreffen. Es handelt sich um eine Krankheit wie jede andere, und sollte nicht als Tabu gesehen werden. Ein Appell an alle: Bewegt euch, bewegt euch mit anderen, habt Spaß daran und sorgt für euer Seelenwohl und das jener Personen, die euch am Herzen liegen.

 

Wieviel Vitamin D braucht der Mensch?

Der durchschnittliche Österreicher sollte einen Vitamin D-Spiegel von 30 ng/ml nicht unterschreiten. Personen, die besonders gefährdet sind, benötigen einen Spiegel von bis zu 100 ng/ml. Ein Bluttest mit anschließendem Gespräch mit dem Arzt oder Ärztin gibt schnell und zuverlässig Auskunft über den aktuellen Vitamin Spiegel und gute Supplemente bekommt man in jeder Apotheke. Auf dass wir alle glücklich, zufrieden und gut mit Vitamin D versorgt in den Winter starten!