Im April-Newsletter haben wir über Sport und Menstruation geschrieben. Diesen Monat soll es darum gehen, was vor dem Einsetzen der Periode passiert: Das Prämenstruelle Syndrom, kurz PMS. Es betrifft manche Frauen stärker als andere, aber es lässt fast keine von uns unberührt.

Das Prämenstruelle Syndrom – Was es ist und was dagegen hilft

Im April-Newsletter haben wir über Sport und Menstruation geschrieben. Diesen Monat soll es darum gehen, was vor dem Einsetzen der Periode passiert: Das Prämenstruelle Syndrom, kurz PMS. Es betrifft manche Frauen stärker als andere, aber es lässt fast keine von uns unberührt. Wir klären auf, was PMS genau ist und wie ihr dabei am besten entgegenwirken könnt.

Was ist PMS?

Einige Tage vor Einsetzen der Regelblutung kommt es zu vermehrten Wassereinlagerungen im Körper. Es kann sich dabei – je nach Stärke des PMS – um Gewichtsschwankungen zwischen einem und stolzen zehn (!) Kilogramm handeln. Das kann, gerade wenn man abnehmen möchte, die Moral ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen. Daher sollte sich jede Frau bewusst machen, dass sie es hier mit reinem Wasser zu tun hat, welches nicht dauerhaft eingelagert wird. Vereinzelt haben Frauen bereits zwei Wochen vor der Regel mit PMS zu kämpfen, bei den meisten beschränkt es sich allerdings auf zwei bis drei Tage.

Warum kommt es zu Wassereinlagerungen?

Die entstehen dadurch, dass der Körper vermehrt Hormone produziert, die für die Einlagerung von Wasser verantwortlich sind. Die Ausscheidung wird verringert und der Durst erhöht. Hauptverantwortlich sind dafür die Sexualhormone Östrogen und Progesteron. Östrogen steigt und Progesteron fällt, das wirkt sich stark auf den Wasserhaushalt aus. Dadurch wird die Zirkulation der Flüssigkeitsmenge erhöht und die Pumpeigenschaft der Lymphdrüsen lässt nach, was zur Folge hat, dass die ungeliebten aber absolut unbedenklichen Wassereinlagerungen entstehen. Ähnliches passiert übrigens auch, wenn wir zu viel Salz essen: Es bindet Flüssigkeit im Körper und bewirkt, dass einige Kilo mehr auf der Waage angezeigt werden – keine Panik: Diese Kilos sind kein Fett, sondern einfach Wasser!

Begleiterscheinungen

Neben den Wassereinlagerungen kann es auch zu Blutdruckschwankungen, Frieren oder Schwitzen, Durchfall, Verstopfung, Heißhungerattacken, Übelkeit oder Schlafstörungen kommen.Ob und wie stark diese Symptome auftreten ist ganz individuell. Während manche Frauen an diesen Tagen aufgrund der Beschwerden kaum das Haus verlassen möchten, können andere ihrem Alltag ganz normal nachgehen. Das wohl bekannteste Symptome von PMS ist die Reizbarkeit. Schon ein kleines Wort reicht aus, um Frau zur Weißglut oder zu einem Tränenausbruch zu treiben. Doch spätestens mit dem Einsetzen der Blutung kommt es zu erhöhter Flüssigkeitsausscheidung und mit ihr verschwinden nicht nur die Wassereinlagerungen, sondern auch all die anderen lästigen Symptome.

Wie häufig tritt PMS auf?

Etwa vier von zehn Frauen leiden in der Zeit vor ihrer Regelblutung an PMS Beschwerden. Es beginnt in der Pubertät und verschwindet mit den Wechseljahren. Wie stark es auftritt ist von den Lebensgewohnheiten jeder einzelnen Frau abhängig. Allgemein ist auf Folgendes zu achten: körperliche Aktivität, regelmäßiger und ausreichend Schlaf, wenig Stress, mäßiger Koffein- und Alkoholgenuss, Weißmehl und raffinierten Zucker vermeiden und eine Ernährung, die viele pflanzliche Produkte beinhaltet.

Was hilft gegen PMS? 

Zu allererst: Lasst die Finger von Entwässerungsmitteln, egal ob pflanzlich oder pharmazeutisch! Wichtiger ist es, in dieser Zeit besonders auf eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem saisonalen Gemüse zu achten. Zudem sollte ausreichend Wasser und ungesüßter Tee getrunken werden. Wer mit geschwollenen Beinen zu kämpfen hat, sollte sie – vor allem nachts – hochlagern.

So wird für einen guten Blutzyklus gesorgt, wodurch Wassereinlagerungen verringert werden. Letztendlich ist das Allheilmittel schlechthin Bewegung. Egal ob ein Spaziergang, eine Laufrunde oder Radtour, Schwimmen oder

Training im LadyFit

– Hauptsache der Körper wird in Schwung gebracht.